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| Rückblick WK 04 |
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Die Armee XXI steht - wir mussten nun beweisen, dass diese auch funktioniert… Mit einem Einrückungsbestand von über 200 AdA und zwei WK Standorten, wurden wir in erster Linie in Sachen Logistik und Transportwesen gefordert. Dazu kamen diverse Abgänge von erfahrenen Kadern (KP Of, Kdt Stv, V&T Of, mehrere FEC) und nicht zu vergessen alle alten Hasen, sprich Gefreite wurden mit einem Rundumschlag von der Dienstpflicht befreit.
So starteten wir mit zwei neuen Standorten in Ballwil und Hochdorf und diversen Neuerungen in den KVK. Das V&T Repetitorium wurde auf zweimal zwei Tage festgelegt, wodurch sämtliche V&T Kader die ganze KVK Woche absorbiert waren. Trotzdem wurden sämtliche Fahrzeuge nach OTF gefasst und zusätzlich noch 6 Duros und ein 6 DM, damit wir überhaupt in der Lage waren unsere Bttr zwischen den Ortschaften hin und her zu chauffieren. Sämtliches Korps Mat für die 200 AdA wurden in einem "Kraftakt" durch die vorhandenen 10 Hipers in zwei Tagen gefasst und eingelagert. Gleichzeitig wurden die Kader in Sachen NGST und TD auf den WK vorbereitet.
Der Start in den WK wurde mit der Waf Sys Fsg und einer "Mini - Sofortausbildung" vollzogen und durch die obligate Standartenübernahme und einen Theorieblock beendet. Mit einem Hauruck Alarm um 0530 gings am Dienstagmorgen los und nach einer guten Stunde Anfahrtszeit konnte die Truppe auf den Spl Reiden und Luthern verpflegt werden. Anschliessend wurde ein Tag lang in Sachen NGST aufgefrischt. Am Mittwoch war das erwachen in gleicher Manier wie am Vortag angesagt und wiederum wurden vor dem Morgenessen 200 Mann direkt auf die Ausbildungsplätze verschoben. Dort blieb unter freiem Himmel genügend Zeit um sich seine morgendliche "Kampfration" einzuflössen. Mit TD war der Tag ebenfalls gut ausgefüllt und die ersten zwei Stellungsbezüge mussten auch für die kommende Einsatzübung vom Donnerstag reichen… Obwohl sich einige widerstrebende AdA hartnäckig um ein Konfitürenglas drängten, sollte auch am vierten Tag erst in der Stellung verpflegt werden. Dank diesem kleinen Frühstücks-Intermezzo konnte die Feuerbereitschaft nicht auf Zeit erreicht werden. Am Freitag hatten sich dann alle an das Frühstück auf dem Felde gewöhnt und kamen so zu genügend Konfitüre auf dem Morgenbrot. Mit dem zusätzlichen TD Tag wurde jeder Sdt zertifiziert. Die zweite Woche wurde mit einem lockeren Einlaufen, sprich einem Waffenlauf und anschliessender Zertifizierung auf Stufe Feuereinheit gestartet. Der Dienstag und Mittwoch wurde wiederum auf den Schiessplätzen verbracht, wo die NGST Ausbildung von allen erfolgreich abgeschlossen wurde. Ohne grossen Druck konnten auch der Feldweibel und Fourier zu einem Kaderschiessen bewegt werden. Der Abschluss des Tages wurde mit dem perfekt inszenierten Batterieabend vollzogen. Wie es sich gehört wurde nach einer Mütze voll Schlaf ein Alarm durchgegeben und direkt in die zweitägige Einsatzübung gestartet. Wiederum lief vor dem Stellungsbezug nicht alles optimal, so war der Vorerkundete Batterie Bereitstellungsraum im Wald einfach zu klein für die gut 70 Fahrzeuge, die da rein sollten. Der Rest der Übung verlief mehr oder weniger reibungslos und die gesteckten Ziele konnten grösstenteils zur vollsten Zufriedenheit erreicht werden. Auch den Lapsus mit dem Bereitstellungsraum konnten wir zu Übungsende nochmals vorbildlich umsetzen. Alles in allem waren wir nach kleineren Korrekturen bereit für die Abschlussübung CHESS. Die dritte Woche fing an wie die vorhergehenden aufhörten - mit einem Alarmmässigen Aufsitzen und verschieben in die Stellung, dort wurde verpflegt und die Einsatzbereitschaft erstellt. Hätten wir zur Verstärkung unseres Dispos nicht noch einen Lwf-Zug der Bttr 1 erhalten, so wären wir zu 100% auf Zeit einsatzbereit gewesen. Die geografische Lage unserer Feuereinheiten machten nicht nur den Rep Gr und Vsg Staffeln zu schaffen, vor allem unser Uem Of hatte in Sachen Verbindungen zu kämpfen. Schlussendlich gab er sich geschlagen und stellte ein Relais an einem durch ihn festgelegten Ort…. (Insider) Aufgrund der überaus guten Kritiken von allen drei Kontrollorganen (Kampfgruppe, Abteilung und Schiedsrichter), konnten wir unser Dispo bis zum Schluss der Übung aufrechterhalten. Sowohl die Feuereinheiten wie auch die Rep Gr vermochten in allen Belangen zur vollsten Zufriedenheit zu überzeugen. Im KP Bereich wurden sogar Alarmstellungen ausgebaut, wie sie noch nie gesehen wurden. |
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| Es war ein WK der durch verkürzte Schlafzeiten und enormen logistischen Mehraufwand geprägt war und doch konnten wir den Stempel der Bttr 2 aufdrücken. Es war ein harter aber schöner WK, der zu meiner vollsten Zufriedenheit absolviert wurde - BRAVO - weiter so… |
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