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| Das Waffensystem RAPIER |
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| Das englische Fliegerabwehr-Lenkwaffensystem RAPIER zeichnet sich durch seine Allwettertauglichkeit und seine hohe Ersttrefferwahrscheinlichkeit aus. Es wurde 1980 beschafft und ist seit 1984 bei der Truppe. Bekannt wurde RAPIER im Falkland-Krieg 1982, als es mehrere Flugzeuge abschoss und das nach einer Reise über mehrere tausend Meilen über See. Das System wurde von der britischen Armee ebenfalls im Golfkrieg eingesetzt. |
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Das Fliegerabwehr Lenkwaffensystem RAPIER der Firma British Aerospace besteht aus folgenden Teilsystemen:
:: Lenkwaffenwerfer
Der Lenkwaffenwerfer trägt die Werferarme zum Abschiessen von Kampflenkwaffen. Unter der Kunststoffabdeckung (Radom) befindet sich die Suchradarantenne mit integriertem Freund-Feind-Abfragegerät (IFF). Weitere Hauptbestandteile sind der Digitalrechner und der Kommandosender.
:: Folgeradar
Der Folgeradar wird für die Zielerfassung und Verfolgung (besonders bei Nacht und Schlechtwetter) benötigt.
:: Richtgerät
Das Richtgerät dient zur optischen Erfassung und manuellen Verfolgung der zugewiesenen Ziele.
:: Bedienungsgerät
Das Bedienungsgerät kann als Nervenzentrum des Waffensystems bezeichnet werden, da an diesem Gerät auf einem Bildschirm alle Flugziele innerhalb des Wirkunsbereiches dargestellt sind, die Zielauswahl getroffen und die Lenkwaffe abgefeuert wird.
:: Stromaggregat
Die Feuereinheit wird von zwei Stromaggregaten gespiesen.
:: Kampflenkwaffe
Die Kampflenkwaffe wird durch einen zweistufigen Feststofftreibsatz angetrieben, der die Lenkwaffe bis zu einer Endgeschwindigkeit von Mach 2 beschleunigt. Während des Flugs erhält sie die nötigen Steuerbefehle vom Kommandosender.
Wichtigste technische Daten: |
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| Erfassungsreichweite Suchradar: |
11.5 km |
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| Wirkungsdistanz: |
800 m bis 6.8 km |
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| max. Wirkungshöhe: |
3000 m über Grund |
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